Über mich

Hallo liebe Besucherin, lieber Besucher, ich heiße Julius Popp, lebe in Würzburg und begeistere mich für Selbstentwicklung und Selbstheilung.

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Seelische Entwicklung ist für mich ein absolut natürlicher Prozess. Wir leben nur in einer Kultur, die diese zentralen Aspekte des Menschseins, das Eine und den Weg zum Bewusstsein der Einheit allen Lebens, fast vollständig vergessen hat. Auf jeden Fall lernt man leider fast nichts davon in den Schulen.

Es ist mein aufrichtiger Wunsch, anderen Menschen Orientierung auf diesem Weg zu geben, den ich auch selbst gehe. Denn ich verstehe die Menschen als eine Familie und daher innere Entwicklung als Team-Sport.

Kernfähigkeiten ...

... in Stichpunkten

  • Selbstheilung: Begleiter für Glückseligkeitstherapie (ausgebildet bei Ananda Lena Kupsch)
  • Meditation: persönliche spirituelle Praxis, die Selbstheilung und Selbsterkenntnis auf organische Weise miteinander verbindet, denn was sind Schatten anderes als falsche Selbstbilder?
  • Yoga Lebensweise: Yogalehrerausbildungen in Indien (am Yoga Institute, 900h, sowie bei aIm yoga, 500h)
  • Kosmologie und Logik: M.Sc. Mathematische Physik. Kosmologie ist für mich die Beschreibung der Struktur oder Ordnung (Kosmos) der (nicht nur materiellen) Wirklichkeit, also eine Orientierung im Leben.
  • Gemeinschaftsbildung und Naturverbundenheit: gemeinschaftliche und ursprüngliche Festivals u.a. in Ökodörfern
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winds of change. Musik machte mir den Zugang zur Stille leicht.

... als Geschichte

Lebensweise

Yoga ist (m)eine gute Grundlage für eine ausgleichende Lebensweise. Es lehrt eine gesunde Einstellung zum Leben. Es hat mich überhaupt erst gelehrt, dass Einstellung wichtig ist, dass es wenig darauf ankommt, was wir machen, sondern vor allem darauf, wie wir es machen.

Das ist das Ideal einer Yoga Lebensweise: Aus dem eigene Sein (bhāva) heraus in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Lebens (Dharma) handeln.

Heilung

Generell taten (und tun) mir Yogaübungen gut, aber im Rückblick und im Vergleich mit meinen anderen Traditionen würde ich sagen, dass Yogahaltungen und -atemübungen vor allem Symptome lindern. Zum einen bieten sie einen Ausgleich zu einer modernen Lebensweise mit ihren Zivilisationskrankheiten. Zum anderen bringen sie uns für eine Weile in unsere Mitte.

Wenn wir stark genug sind, ist es jedoch ratsam, unsere Probleme direkt anzugehen. Dafür bieten sich Selbstheilungsmethoden wie die Glückseligkeitstherapie an. Mit ihr kann man die eigenen Probleme Stück für Stück bearbeiten und den eigenen Rucksack leichter machen. Hier kann extrem viel gebundene Lebensenergie frei werden und scheinbar neue, tatsächlich aber nur blockierte Fähigkeiten können wieder Teil unserer Handlungsoptionen werden.

Wann immer wir beim Handeln blockiert sind oder nur zwei Optionen sehen, schwarz oder weiß, gibt es noch eine weitere Option, die nur scheinbar ein Umweg, tatsächlich aber der kürzeste Weg zum Erfolg ist: Blockade lösen, Verletzung heilen, und danach frei handeln.

Stille

Den Ruf der Stille hörte ich erstmals in Taizé. Dort kann jeder eine Woche mit den Brüdern und tausenden anderen Besuchern verbringen: dreimal täglich beten (hauptsächlich singen), Mitarbeit und Gesprächskreise über Gott und die Welt. Das Leben dort ist extrem einfach. Es war offensichtlich, dass ich viel weniger hatte als zuhause. In den Unterkünften gibt es nur Betten und ein Licht an der Decke, das Essen ist einfach. Und doch ging es mir in den Wochen in Taizé so gut wie nie. Ich fühlte dort etwas, was mir zuhause fehlte, und ES konnte nichts materielles sein. Was war ES? Und vor allem: Wie kann ich ES mit nach Hause in meinen Alltag nehmen?

Ein paar Jahre später bekam ich auf meiner Reise folgenden Rat, den ich beherzigt habe:

If you find something simple that feels right, stick with it.

Wenn du etwas einfaches findest, was sich richtig anfühlt, bleib' dabei.

Gehört, getan. So fing ich an regelmäßig zu beten bzw. zu meditieren und damit den Weg zu mir selbst bewusst zu gehen.

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Ein klassisches Bild für den Prozess, in dem sich jede Seele befindet, ist die Transformation einer Raupe zum Schmetterling. Die Gemeinsamkeit zur Verpuppung oder zur menschlichen Pubertät ist, dass dieser Prozess in uns angelegt ist. Der Hauptunterschied ist, dass dieser Prozess freiwillig ist.

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triroot bedeutet "3 Wurzeln". In meinem Leben habe ich bisher drei Arten von Erfahrungen gemacht, die mich im Herzen berührt und permanent verändert haben:

  • Die Erfahrung, in der Natur zu Hause, mit Tieren befreundet und mit einem verlässlichen Instinkt ausgestattet zu sein;
  • Die Erfahrung, immer wieder von meiner eigenen Natur positiv überrascht zu werden und eine Beziehung zum Leben selbst zu haben;
  • Die Erfahrung, mit anderen Menschen tief verbunden zu sein.

Diese Erfahrungen sind etwas besonderes und gleichzeitig etwas ur-menschliches, die jedem möglich sind, der bereit ist, sein oder ihr Herz zu öffnen. Dabei möchte ich mit meiner Arbeit begleiten, diese Verbundenheiten zur Natur, dem eigenen Wesenskern und den Menschen wiederzuentdecken und zu vertiefen.

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